Fütterung
Mit fachlicher Kompetenz und praxisbewährten Lösungen ermöglichen wir eine pferdegerechte, effiziente und qualitativ hochwertige Fütterung – durchdacht bis ins Detail und abgestimmt auf die Anforderungen moderner Pferdehaltung.
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Fütterung – wichtiger Bestandteil in der Pferdehaltung
Die Fütterung von Pferden ist die Grundlage für Gesundheit, Wohlbefinden und Leistungsfähigkeit. Als Steppentier mit einem hochsensiblen Verdauungssystem ist das Pferd auf kontinuierliche Futteraufnahme und strukturreiches Futter angewiesen. Fehler in der Fütterung können kurz- und langfristig schwerwiegende gesundheitliche Folgen nach sich ziehen.
Pferde sind Dauerfresser – warum Fresspausen problematisch sind
Pferde sind darauf ausgelegt, bis zu 16 Stunden täglich kleine Futtermengen aufzunehmen. Eine artgerechte Fütterung sollte diesem Verhalten nachempfunden sein. Heuraufen für Box und Stall sowie für Weide und Paddock ermöglichen eine kontinuierliche Aufnahme von Raufutter. Die Kaubewegung regt die Speichelproduktion an, der wiederum eine wichtige Pufferfunktion gegenüber der Magensäure hat. Wird diese Pufferung unterbrochen, steigt das Risiko für schmerzhafte Erkrankungen deutlich.
Stoffwechselgerechte Fütterung – individuelle Bedürfnisse erkennen
Die Fütterung muss den individuellen Anforderungen angepasst werden. Während leichtfuttrige Rassen wie Isländer, Haflinger oder Fjordpferde mit vergleichsweise wenig Energiebedarf auskommen und zu Übergewicht oder Hufrehe neigen, benötigen schwerfuttrige Tiere wie Vollblüter oder ältere Pferde energiereichere Rationen und angepasste Futterstrukturen. Eine pauschale Fütterung wird dem nicht gerecht. Je nach Temperament, Rasse, Haltungsform, Alter und Trainingszustand variiert der Nährstoffbedarf erheblich. Besonders effektiv sind zeitgesteuerte Heuraufen, die die Futteraufnahme regulieren und so Überfütterung sowie Langeweile vorbeugen. Diese Systeme ermöglichen eine kontrollierte Fütterung, die den natürlichen Rhythmen des Pferdes entspricht.
Fresshaltung und Sozialverhalten – oft unterschätzte Faktoren
Nicht nur das „Was“, sondern auch das „Wie“ der Fütterung ist entscheidend. Pferde fressen am liebsten in tiefer Kopfhaltung – das entspricht ihrem natürlichen Verhalten und unterstützt die physiologische Verdauung sowie eine gesunde Atemwegsfunktion. Erhöhte oder ungünstig platzierte Futtertröge können nicht nur zu Fehlstellungen und Muskelverspannungen führen, sondern auch sozialen Stress in der Gruppe verursachen. Eine durchdachte Fütterung berücksichtigt also auch Haltung, Gruppenkonstellation und die Möglichkeit zur stressfreien Futteraufnahme.
Qualität vor Quantität – was gutes Pferdefutter ausmacht
Nicht nur die Menge, sondern vor allem die Qualität des Futters spielt eine entscheidende Rolle. Schimmelbelastetes Heu, minderwertiges Kraftfutter oder hygienisch bedenkliche Lagerung können schnell zu gesundheitlichen Problemen führen – von Verdauungsstörungen über Atemwegserkrankungen bis hin zu chronischen Vergiftungen. Hochwertiges Raufutter ist und bleibt die Grundlage der Pferdefütterung.Artgerechte Fütterung beginnt bei der Ausstattung
Die Wahl der passenden Fütterungstechnik ist entscheidend: Heuraufen für Box oder Paddock ermöglichen eine saubere, strukturierte Raufutteraufnahme und verhindern gleichzeitig Futterverluste. In Gruppenhaltungen sorgen große Weideraufen für soziale Fressruhe, während zeitgesteuerte Heuraufen gezielt eingesetzt werden können, um die Fresszeiten zu verlängern oder die Futtermenge zu reduzieren. Heunetze in verschiedenen Maschenweiten und Formen (Heutaschen, Rundballennetze, Slow-Feeder-Systeme) verlängern die Fressdauer, senken das Kolikrisiko und fördern das natürliche Fressverhalten. Wer staubfreies Raufutter benötigt – z. B. bei Pferden mit Atemwegsproblemen – greift zum Heubedampfer, der Keime, Pilzsporen und Staubpartikel effektiv reduziert.
Zusätzliche Nährstoffe gezielt einsetzen
Neben hochwertigem Raufutter ist für viele Pferde auch die Versorgung mit Zusatzfuttermitteln oder Ergänzungen sinnvoll – z. B. zur Unterstützung von:
- Stoffwechsel und Verdauung
- Immunsystem und Haut
- Hufqualität und Fellglanz
- Leistungsfähigkeit und Energiehaushalt
Unser Sortiment umfasst eine breite Auswahl an Futtermitteln, die sich in der Praxis bewährt haben – von Mineralfutter über Kräutermischungen bis hin zu Mash, Ölen oder speziellen Ergänzern für alte, sportlich geforderte oder rekonvaleszente Pferde.
Fütterung im Stallalltag: Arbeitsintensiv, aber organisierbar
Eine korrekte Fütterung ist komplex – und in der Praxis oft zeit- und arbeitsintensiv. Besonders wenn viele Pferde zu versorgen sind, braucht es durchdachte Abläufe und verlässliches Equipment. Futterkisten und Futtertonnen sorgen für eine platzsparende, hygienische Lagerung und schützen das Futter vor Feuchtigkeit, Ungeziefer oder Verderb. Futterschalenspender bieten eine gezielte Bereitstellung von Zusatzfutter oder Medikamenten – individuell und sauber.
Fazit: Durchdachte Fütterung – bessere Gesundheit, weniger Aufwand
Die Fütterung ist ein zentrales Element im Pferdealltag. Sie erfordert Wissen, Beobachtung und Organisation – doch mit den richtigen Hilfsmitteln wird sie deutlich einfacher.
FAQs
Wie viele Stunden darf ein Pferd ohne Futter sein?
Idealerweise nie länger als 4 Stunden – danach steigt das Risiko für Magengeschwüre und Stress.
Was tun bei staubigem Heu?
Ein Heubedampfer reduziert Staub und Schimmelsporen und ist besonders bei Atemwegserkrankungen empfehlenswert.
Wie kann ich die Fresszeiten meines Pferdes verlängern?
Mit Heunetzen, Slow-Feeder-Raufen oder zeitgesteuerten Fütterungssystemen.
Es kann nur 1-2 mal am Tag gefüttert werden - wie vermeide ich Fresspausen?
Großraumheuraufen fassen den Tagesbedarf Heu für ein Pferd. Für Paddocks und Weiden eignen sich Heuraufen für Rund- oder Quaderballen.
Wie lagere ich Pferdefutter richtig?
Trocken, kühl, hygienisch – in verschließbaren Futterkisten oder Tonnen, fern von Schädlingen.
Wann ist Zusatzfutter sinnvoll?
Bei Mangelerscheinungen, erhöhtem Bedarf (z. B. im Training, bei Krankheit oder im Alter) oder zur gezielten Unterstützung von Organfunktionen.